Lebenslauf Hansjürg Hess

Hier ein paar Eckdaten: am 27. November 1957 geboren in Wald ZH mit 3 Schwestern als jüngster Sohn eines Transportunternehmers und einer Lehrerin.

6 Jahre Primarschule, 3 Jahre Sekundarschule, Lehre als LKW-Mechaniker Winterthur, Handelsschule Rapperswil, Unternehmerschule SIU und viele Seminare im Bereich Menschenkenntnis (Physiognomie), Heilerseminare, Naturheilkunde, Ernährung, Landwirtschaft, Geomantie, Radiästhesie, Permakultur und vieles mehr.

Vieles habe ich in meinem Leben ausprobiert.

Im elterlichen Betrieb bin ich mit Maschinen, Lastwagen und Kiesgruben aufgewachsen. Da lernte ich früh Autos, Motorräder (Motocross) und anderes zu bedienen. Nach einem 3-jährigen Versuch im elterlichen Betrieb Fuss zu fassen, flog ich nach Kanada als Farmhelfer, ich betrieb einen Privatclub in Zürich Kreis 4, führte ein Billardcenter mit 25 Tischen, war Betonmaschinist, Eisenleger und anderes auf dem Bau usw.

Bei meinem 3-jährigen Aufenthalt in Portugal half ich einem Architekten diverse Häuser behindertengerecht umzubauen und betrieb nebenbei eine Beach-Bar, um noch etwas Geld zu verdienen.

Auch meine Lümmelzeiten teilweise in Rocker- und anderen dubiosen Kreisen haben mich weitergebracht: nie mehr so...

 

Ich hatte nie das Gefühl ich müsse arbeiten. Ich durfte meistens mit Freude meine vorgelegte Arbeit verrichten und habe es immer wieder geschafft dem Leben das Positive abzugewinnen. Meine Gewissheit in Dingen und Projekten von welchen ich überzeugt war nicht nachzugeben haben mich manchmal auch in schwierige Lebenssituationen gebracht.

So haben mir zum Beispiel Kriminelle vor ca. 2 Jahrzehnten mein ganzes Hab und Gut (eine Fabrik voll) geklaut und ich musste mit den Kleidern am Leib und Laptop unter dem Arm wieder vorne anfangen. Dank meiner tollen Schwestern hatte ich wieder genügend von allem, um erneut  zu starten.

2005 gründete ich unsere Stiftung die «Hansjürg Hess Humanitarian Foundation» mit meiner damaligen Partnerin und einem interessanten, medial veranlagten, tollen Mann der in der Zwischenzeit gestorben ist.  Nachdem auch mein Vater gestorben war, konnte ich über Geld verfügen. So gründete ich auch die Hilfsgüterzentrale, welche abertausenden von Kindern in verschiedenen Ländern die Möglichkeit gegeben hatte in die Schule zu gehen. www.Hilfsgüterzentrale.ch

Mit dieser Organisation und dutzenden/hunderten von ehrenamtlichen Helfern konnten wir 100erte bis tausende Tonnen von Materialien vor dem Vernichten retten und einem weiteren Zweck zuführen.

Also haben wir den Recyclinggedanken schon vor Jahrzehnten verwirklicht.

 

2007 ging ich das erste Mal in den Kanton Glarus, um zahlbare Lager zu suchen, wo ich bis heute mehrere sinnvolle Projekte auf die Beine stellte.

2008 konnten wir ein Haus erwerben und so habe ich auch die umbenannte 3HF Stiftung Schweiz (www.3hf.org) nach Ennenda Glarus Mitte gezügelt.

Durch meine gesammelten Erfahrungen als Katastrophen- und Entwicklungshelfer an vielen Orten auf unserer Erde bin ich heute in der Lage Situationen blitzschnell zu analysieren und instinktiv und spontan die entsprechend richtigen Bauchentscheidungen zu treffen.

Viele Seminare und die Nähe von Mentoren (so war ich 3 Jahre mit einem Naturarzt und Makrobiotik Koch auf einer Alp) haben mich sensibilisiert auch auf die kleinen Dinge zu achten und demütig zu werden. Auch Erfahrungen wie 3 Jahre mit einem Steinadler zu Falknern oder mit Pferd und Esel und 2 Hunden im Appenzellerland rumzuwandern, haben in mir gute Wipes verursacht.

 

Hunde haben mich mein ganzes Leben begleitet. Mein erster war ein Appenzeller, mein derzeitiger ein Russischer Terrier  (www.tim-tim.ch)

Diese nicht überzüchtete und gutmütige grosse Hunderasse würde ich gerne weitervermehren.

Dazwischen suchten mehrere Hunde meine Nähe manchmal 2-3 zusammen: wie Hovawarte, Mastino Napolitano, Canecorso, Labrador, Mischlinge usw. Meistens kamen sie aus schwierigen Verhältnissen oder aus 2ter oder 3ter Hand. Ich bekam die Fähigkeit Tiere zu verstehen, ihnen Sicherheit zu geben und dadurch sie wieder in unsere Gesellschaft einzugliedern.

 

Auch durfte ich eine krebskranke Frau mehrere Jahre begleiten und mit meinem erworbenen Wissen und Können ihre Schmerzen lindern. Dafür lernte ich von ihr vieles über Edelsteine und Antikschmuck. Ich durfte sie begleiten beim Ein- und Verkauf. Dadurch erwarb ich ein hohes Fachwissen über diese Geschenke der Natur. Als sie starb durfte ich das Erbe (7stellig) verwerten und die 2 Erben auszahlen. Mit meinem Wissen und den Kontakten kann ich mir bis heute nebenbei mit Steinen und Kristallen regelmässig ein Taschengeld dazuverdienen, da wir in unserer Stiftung alle ehrenamtlich arbeiten.

Irgendwann erbte ich eine grössere Kapelle mit viel Energie von meinem Vater. Immer wenn ich vom Ausland nach Wald zurückkam, wohnte ich oben im Estrich. Der Plan war darin einen Seminarraum zu bauen. Es kam nicht dazu. Ein Nachbar der mich regelmässig nervte war der Auslöser die Kapelle innert Stunden an einen anderen Nachbar zu verkaufen. Eventuell kaufe ich sie zurück. Irgendwann!

 

Überall wo ich hinkomme auf diesem Planeten sehe ich Verbesserungspotenzial. So arbeite ich in Grönland, Haiti, aktuell für Venezuela, Madagaskar usw.

Bald bin ich 65 Jahre und werde etwas kürzer treten müssen. Die letzten Jahrzehnte waren körperlich und mental ziemlich anstrengend (hunderte von Tonnen Hilfsgüter sammeln und in LKWs oder Container verladen und auch in Katastrophengebieten 100% funktionieren).

In Zukunft habe ich das Bedürfnis der nächsten Generation lebenswichtige Grundkenntnisse weiterzuvermitteln und mein breitgefächertes Wissen aus den unzähligen Erfahrungen und mein Potenzial anderen Menschen weiterzugeben.

So suchte ich ein Refugium in Slowenien, in Kärnten, in den Pyrenäen, im Jura, im Tessin und anderen Orten über 10 Jahre lang. Dort wollte ich meine Visionen und Ideen verwirklichen. Nach dieser Covid Geschichte habe ich mich entschlossen in der Schweiz zu bleiben und im Tessin eine Liegenschaft zu übernehmen, welche ich vor ca. 2 Jahren angeschaut hatte.

Deshalb wird das Projekt www.paradisoleventina.ch an die Erfolgsgeschichte unserer im 2009 gegründeten www.bienen-schule.ch anknüpfen welche sich im Tösstal bei Wila befindet.

Auch hatte ich das Glück vor ca. 10 Jahren meine Partnerin (www.claudiamueller.ch) kennenzulernen, welche mich und unsere Stiftung täglich tatkräftig unterstützt und zu den Machern in unserer Stiftung zählt. Ohne sie würde manches nicht so funktionieren wie es sollte.